Trockeneisstrahlen
Trockeneisstrahlen ist prinzipiell ähnlich wie Sandstrahlen. Anstelle von Sand werden jedoch Trockeneispellets verwendet, die nach dem Auftreffen auf die Oberfläche verdampfen und als Kohlendioxid dann in die Atmosphäre zurück gelangen. Durch das Auftreffen auf die Oberfläche wird diese lokal unterkühlt und versprödet. Auf der Oberfläche anhaftende Substanzen wie zum Beispiel Schmutz oder Unterbodenschutz werden so förmlich abgesprengt, während das darunter liegende Material geschont wird. Das liegt daran, dass Trockeneis relativ weich ist.
Die Trockeneispellets werden in einem Strahlgerät mit Druckluft auf hohe Geschwindigkeit gebracht (über 150 Meter pro Sekunde!) und mit einer Düse auf das zu reinigende Objekt gebracht.
Trockeneisstrahlen wird zur Beseitigung von
- Farben
- Gummi
- Öl
- Fett
- Silikon
- Wachs
- bituminösen Beschichtungen
- Trenn- und Bindemitteln sowie
- Klebstoffen eingesetzt.